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FAQ: Aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen

+ Was ist Nabelschnurblut?
Schnurblut oder Nabelschnurblut ist das Blut, das aus der Nabelschnur und Plazenta eines Neugeborenen sofort nach der Geburt entnommen wird. Nabelschnurblut enthält hohe Konzentrationen an Stammzellen. Aus diesen Zellen entwickeln sich alle neuen Blutzellen, das Immunsystem des Körpers sowie die anderen Organgewebe. Diese aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen erzeugen die Zellinhalte, die für das Blut- sowie das Immunsystem erforderlich sind. Werden die Nabelschnurblutzellen bei Patienten transplantiert, können sie dazu beitragen, das Immun- sowie das Blutsystem zum Kampf gegen Erkrankungen und zum Austausch kranken Bluts wiederherzustellen.
+ Was sind Stammzellen?
Stammzellen sind die primitivsten Zellen, die sich im Knochenmark, im Nabelschnurblut sowie im Plazentablut und außerdem in den Geweben von Nabelschnur und Plazenta und in den peripheren Blutzellen sowie anderen Körpergeweben finden lassen. Stammzellen sind die Master- oder Progenitorzellen, von denen all die unterschiedlichen Arten an Blutzellen und anderen Körperorgangeweben, wie Knochen, Muskeln, Herz, Leber, Nieren, Nerven, Augen, Haut usw., abgeleitet sind.
+ Wie wird Nabelschnurblut gewonnen?
Die Gewinnung von Nabelschnurblut geht leicht und stellt weder für Sie noch für Ihr Kind ein Risiko dar. Sofort nach der Geburt Ihres Kindes wird die Nabelschnur abgeklemmt. Ihr Baby ist damit von der Nabelschnur getrennt. Zu diesem Zeitpunkt wird die am Auffangbeutel angebrachte Nadel in die Vene der Nabelschnur eingeführt. Mittels Schwerkraft fließt das Plazentablut/Nabelschnurblut dann in den Auffangbeutel. Der Beutel ist mit einem Anti-Gerinnungsmittel ausgestattet, um ein Verklumpen des Bluts zu verhindern, bevor es in unseren Laboren ankommt. Anders als die traditionelle Gewinnung von Knochenmark, bei der normalerweise eine Allgemeinanästhesie und eine Genesungszeit erforderlich sind, verläuft die Gewinnung von Nabelschnurblut nicht invasiv und schmerzlos ab und nimmt allgemeinhin nur drei bis fünf Minuten in Anspruch. Salveo wird Ihnen vor dem Geburtstermin Ihres Kindes ein Nabelschnurblut-Gewinnungs-Set liefern. Sie bringen dieses Set einfach mit in das Krankenhaus, damit Ihr Arzt oder Ihre Hebamme das Blut nach der Geburt auffangen können.
+ Wie werden die Zellen gelagert?
Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut Ihres Kindes werden in einem Lagerungsbehälter mit mehreren Fächern aufbewahrt. Wir legen eine kleinere Probe zur Seite, die für den Typenabgleich auf das humane Leukozytenantigen (HLA) verwendet werden kann, sollten die Zellen von jemand anderem als Ihrem eigenen Kind benötigt werden. Der HLA-Typenabgleich bestimmt, ob ein Patient einen geeigneten Spender für eine Stammzellentransplantation findet. Einhundert Prozent der verarbeiteten Zellen sind für Ihre Familie bestimmt, nichts wird zu unserer Verwendung zurückgehalten. Dieses Verfahren bei Salveo ist einmalig. Außerdem legen wir drei kleinere Proben zur Seite, die für den Typenabgleich auf das humane Leukozytenantigen (HLA) verwendet werden können, sollten die Zellen von jemand anderem als Ihrem eigenen Kind benötigt werden.
+ Was tun, wenn die Geburtsklinik sich weigert, das Nabelschnurblut zu gewinnen?
Einige Geburtskliniken stehen dem Sammeln von Nabelschnurblut immer noch kritisch gegenüber. Sollten Sie diesbezüglich auf Probleme stoßen, wenden Sie sich bitte an uns und wir werden gemeinsam eine Lösung für dieses Problem finden. Da unser Gesundheitsressort offiziell zugelassen ist, genügt es häufig bereits, dass wir der Geburtsklinik versichern, dass es sich bei uns um eine sichere und abgesicherte Zellenbank handelt.
+ Wie wird die Kompatibilität sichergestellt?
Stammzellen aus dem Nabelschnurblut stimmen nur mit einem eineiigen Zwilling des Spenders zu 100 % überein. Kompatibilität – in diesem Fall sprechen wir von Histokompatibilität – ist eine erbliche Eigenschaft, die hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit die Ausweitung der elterlichen Bandbreite eingrenzt. Histokompatibilität wird mittels HLA-Test sichergestellt (HLA steht für humanes Leukozytenantigen). Hierbei handelt es sich um einen klinischen Test auf der ersten Ebene, das so genannte Phänotypisieren, für das eine einfache Blutprobe erforderlich ist). Besteht eine grundlegende Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger, wird das “Phänotypisieren” auf einen DNA-Test erweitert. Die letztendliche Bestätigung der Übereinstimmung wird dann durch Anlage einer MLC (gemischte Lymphozytenkultur) vorgenommen. Die Zertifizierung der Kompatibilität bedeutet aber nicht, dass die Zellprobe aufgetaut werden muss.
+ Welche Krankheiten können heutzutage durch die Anwendung von Stammzellen geheilt werden?

Bei den Stammzellen handelt es sich um nicht programmierte Zellen des menschlichen Körpers. Diese zur Entwicklung bereiten Zellen können sich in andere Zelltypen weiterentwickeln. Stammzellen stehen im Zentrum eines neuen wissenschaftlichen Gebiets, das regenerative Medizin genannt wird. Da aus Stammzellen Knochen, Muskeln, Knorpelgewebe sowie viele andere spezialisierte Zelltypen werden können, wohnt ihnen das Potential inne, viele Krankheiten zu behandeln, darunter Leukämie, Anämie, Herzerkrankungen und Wirte anderer Erkrankungen, die sich aktuelle auf mehr als 75 mit Stammzellen behandelbare Krankheiten belaufen. Zukünftige wissenschaftliche Entdeckungen sind viel versprechend hinsichtlich der potentiellen Stammzellenbehandlung von Schlaganfällen, Parkinson, Alzheimer, Diabetes, Krebs, multipler Sklerose, Lupus, neurodegenerativen Erkrankungen sowie vielen anderen medizinischen Problemen.
Die wissenschaftliche Gemeinschaft geht davon aus, dass die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten unter Verwendung von Stammzellen für die Heilung der nachfolgenden Erkrankungen in der nahen Zukunft sogar noch entschiedener werden könnte:

  • Verletzungen des Knochenmarks nach Trauma
  • Neurodegenerative Erkrankungen (Parkinson und Alzheimer)
  • Erkrankungen der Muskeln sowie des Bewegungs- und Halteapparats
  • Degenerative Erkrankungen von Retina, Augenhornhaut, Hörapparat
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes)
  • Knochengewebswiederherstellung
  • Harninkontinenz

laboratory samples

FAQ: Einlagerung von Nabelschnurblut

+ Können die Stammzellen meines Kindes auch für andere Familienmitglieder verwendet werden?
Jeder mit einer direkten Übereinstimmung mit Ihrem Kind, wie beispielsweise ein Bruder oder eine Schwester, kann die gespendeten Stammzellen verwenden. Voraussetzung ist, dass Sie Ihre schriftliche Zustimmung zur Spender der Stammzellen Ihres Kindes gegeben haben. Bitte beachten Sie, dass die Wahrscheinlichkeit in diesen Familienkonstellationen 1 zu 4 beträgt.

+ Benötige ich bei Zwillingen mehr als ein Gewinnungs-Set?
Ja, bei Zwillingen benötigen Sie zwei Gewinnungs-Sets. Allerdings erhalten Sie für das zweite Kind einen Preisnachlass von 50 % auf die Servicegebühren.
+ Kann ich meine Stammzellen an Dritte verkaufen?
In den meisten Ländern ist es nicht zulässig, Körperteile, inklusive Blut, an Dritte zu verkaufen.
+ Ist die Einlagerung von Nabelschnurblut für mein Kind und mich schmerzhaft oder gefährlich?
Weder Schmerz noch Gefahr. Die Gewinnung findet sofort nach der Geburt statt, nachdem die Nabelschnur durchtrennt wurde. Die Probe wird aus dem Teil der Nabelschnur entnommen, die mit der Plazenta verbunden ist. Es handelt sich um eine absolut schmerzlose und risikofreie Vorgehensweise.

+ Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person die eigenen Stammzellen im Verlauf des Lebens verwendet?
Bei einer angenommenen Lebensdauer von 70 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person ein Transplantat der eigenen Stammzellen (“autologes Transplantat”) benötigt, bei 1 zu 435 bzw. 0,23 %.

+ Wer kann die aus dem Nabelschnurblut meines Kindes gewonnenen Stammzellen verwenden?
Jedes Familienmitglied, das über eine Übereinstimmung verfügt, kann die Stammzellen aus der Nabelschnur Ihres Kindes für eine Transplantatbehandlung verwenden. Dabei ist bei Geschwistern die Übereinstimmung zur Nutzung der Stammzellen am wahrscheinlichsten. Ihr Kind wird immer eine hundertprozentige Übereinstimmung haben und kann das die eigenen Stammzellen für eine ganze Reihe an Erkrankungen einsetzen. Ausgenommen davon sind allerdings erblich bedingte genetische Voraussetzungen. In derartigen Fällen sind die übereinstimmenden Stammzellen eines Geschwisterkindes die bessere Wahl.

+ Wer hat zu den Labors und Lagerräumen Zugang?
Unsere Ausrüstungen werden unter der strikten Aufsicht des Anlagenmanagement-Teams von Salveo 24 Stunden am Tag mit herausragendem Ruf überwacht und gewartet. Wir investieren unser Möglichstes in die Verbesserung unserer Technologien und Anlagen, um de Qualität der Stammzellen in unserer Salveo-Stammzellenbank zu optimieren.

FAQ: Blutgewinnung

+ Wie wird das Nabelschnurblut gewonnen?
Nabelschnurblut kann leicht von der medizinischen Betreuungsperson mit dem von Salveo inklusive Anweisungen zur Anwendung zur Verfügung gestellten Gewinnungs-Set aufgefangen werden. Die Nabelschnur wird genau so abgeklemmt und durchtrennt, wie dies bei einer normalen Geburt eines Kindes üblich ist. Dann wird das Nabelschnurblut mit dem Blutauffangbeutel aus der Nabelschnur entnommen. Salveo hat festgestellt, dass die Auffangmethode im Beutel sowohl leicht anzuwenden als auch zur Volumenoptimierung und für geringe Kontaminierungsraten gut geeignet ist. Auch vom mütterlichen Blut wird mittels Venenpunktion eine Probe für einen Test auf infektiöse Erkrankungen genommen.
+ Muss ich der medizinischen Betreuungsperson bzw. -einrichtung eine Gebühr für die Blutgewinnung bezahlen?
Viele nehmen eine Gebühr für die Gewinnung des Nabelschnurbluts. Wir schlagen vor, dass Sie die Vorgehensweise vor der Anmeldung zu unserem Service mit Ihrer medizinischen Betreuungsperson/-einrichtung besprechen, um deren Zustimmung zur Durchführung zu gewährleisten. Zu diesem Zeitpunkt können Sie dann auch das Verfahren bezüglich einer Gewinnungsgebühr ansprechen.

+ Was geschieht, nachdem das Nabelschnurblut gewonnen wurde?
Das Nabelschnurblut wird gemeinsam mit der Blutprobe der Mutter in die speziellen Versandmaterialien verpackt, die in dem Set enthalten sind. Dann rufen die Eltern den Transportkoordinator von Salveo an, um die Abholung und Lieferung des Nabelschnurbluts an das Salveo-Labor innerhalb von 36 bis 48 Stunden nach Gewinnung zu vereinbaren. Im Labor wird das Blut dann verarbeitet, getestet und abgetrennt und die Stammzellen werden kryogen gelagert.

FAQ: Verarbeitung & Einlagerung

+ Wie ist der Ablauf nach Erhalt des Nabelschnurbluts Ihres Kindes?
Im Labor unternimmt der Labortechniker folgende Schritte:

  • Das Blut der Mutter wird einer ganzen Reihe an Tests unterzogen, um sicherzustellen, dass zum Zeitpunkt der Geburt keine Krankheiten vorlagen, die sich auf das Nabelschnurblut des Kindes hätten übertragen können.
  • Das Gesamtvolumen des Bluts wird auf ungefähr ein Viertel der ursprünglichen Blutmenge reduziert (ungefähr 25 ml bzw. 0,85 Unzen). Dies geschieht durch Entfernung eines großen Anteils an roten Blutzellen und Plasma (flüssiger Anteil des Blutes). Die roten Blutzellen und das Plasma müssen nicht gelagert werden, da sie keine Stammzellen enthalten.
  • Das Nabelschnurblut wird analysiert, um herauszufinden, wie viele transplantierbare Zellen vorhanden sind. Dazu wird ein entsprechender Bericht vom Labortechniker erstellt. Diese Information ist hilfreich, falls Sie das Nabelschnurblut später einmal verwenden müssen.
  • Den verbleibenden Stammzellen werden Kältekonservierungsmittel hinzugefügt, d.h. spezielle Chemikalien, die beim Gefrieren unterstützen).
  • Der Beutel wird schrittweise mit einem 1º Celsius (C) pro Minute eingefroren, bis die optimale Gefriertemperatur von -130º C erreicht ist.
  • Die Stammzellensammlung wird in das Lager überführt.
+ Wie lagern Sie die Stammzellen und Gewebe?
Obwohl der Erhalt der Temperatur in komplett flüssigen Umgebungen normalerweise besser war, haben sich die neuen Lagerbehälter für Nabelschnurblut immens verbessert und Dampfbehälter sind jetzt in der Lage, überall in den Behältern eine stabile Temperatur zu halten. Zusätzlich bestehen einige Vorbehalte gegen die Lagerung in komplett flüssigen Umgebungen, da Infektionen und Bakterien eventuell durch die Flüssigkeit von einer Probe zur anderen gelangen und diese infizieren könnten.
Die Nabelschnurblut-Labors von Salveo haben damit begonnen, die Proben in Dampf aufzubewahren, da wir uns mit dieser Methode der stabilen Bereitstellung einer konstanten Temperatur sicher sein können. Die Temperatur in den Behältern wird elektronisch jede Stunde überprüft. Außerdem gibt es zwei Sicherungswarneinrichtungen, die sich bei jedweder Beeinträchtigung der Temperatur melden würden.

FAQ: Die Anmeldung bei Salveo

+ Wie kann ich mich bei Salveo anmelden?
Sie können sich entweder online an uns wenden und die Anmeldungsformularseite ausfüllen oder uns anrufen (0800 183 0885).
Salveo bietet verschiedene Programme, Nachlässe, Werbeaktionen und Zahlungspläne an. Sehen Sie dazu die Preisliste unten. Online-Anmeldungen werden nach den bestmöglichen Preisstrukturen abgewickelt, die zum Zeitpunkt der Anmeldung möglich sind. Bei Zahlungsplänen ist allerdings das Ausfüllen des Anmeldeformulars erforderlich.
+ Warum sollte man sich bei Salveo anmelden?
Um unsere Kunden noch sicherer zu machen, bemühen wir uns um freiwillige Zertifizierungen, sofern diese nicht mit den nationalen rechtlichen Anforderungen kollidieren. Unsere Mitteilung an unsere Kunden ist die, dass sie mit der Auswahl von Salveo zur Einlagerung der Stammzellen Ihres Kindes eine sichere und gute Wahl treffen.
Wir bei Salveo kümmern uns um die Zukunft Ihres Kindes und bewahren dabei komplette Transparenz. Wenn Sie die Stammzellen Ihres Kindes mit Hilfe von Salveo bewahren, gibt es keinerlei versteckte Kosten, wie jährliche Gebühren oder Extrakosten für die Standardtestverfahren der Proben.

FAQ: Gängige Missverständnisse

+ Missverständnis: Ärzte würden ein Kind nie mit den eigenen, aus dem Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandeln, da diese die Krankheit ebenfalls enthalten.
Tatsache ist:
Es gibt bestimmte medizinische Voraussetzungen, bei denen keine autologen Stammzellen (d.h. die eigenen Stammzellen) verwendet werden würden:

  • Genetische Erkrankungen: Bei genetischen Erkrankungen kann es sein, dass das Kind die eigenen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut nicht verwenden kann, z. B. bei Sichelzellenanämie. Hat das Kind eine genetische Erkrankung, eignen sich die Zellen nicht für eine Transplantation oder eine Behandlung im Rahmen der regenerativen Medizin.
  • Bestimmte Krebsarten: Außerdem kann es sein, dass Ärzte bei bestimmten Arten von Leukämie in den frühen Lebensjahren keine autologen Stammzellen verwenden. Dies geschieht aus der Sorge heraus, dass ein derartig früher Krankheitsausbruch ein Anzeichen für eine genetische Veranlagung darstellen könnte.

Autologe Verwendung: Es werden jährlich tausende an autologen Stammzellentransplantationen durchgeführt, bei denen die körpereigenen Stammzellen verwendet werden.

Bei beispielsweise den nachfolgenden Krankheiten werden autologe Transplantate eingesetzt: Hodgkinsche Krankheit, Non-Hodgkin-Lymphom, Myelom, Ewing-Sarkom, Neuroblastom, multiple Sklerose, rheumatische Arthritis, Gehirntumor und andere feste Tumore.

Forschungen aus dem Journal of Clinical Oncology berichten, dass sich die Stammzellen eines Kindes sogar bei frühzeitig ausgebrochenen Erkrankungen (innerhalb von 12 Monaten ) gut für eine Transplantation eignen. In dieser Studie stellte sich die Behandlung von Kinder mit akuter Leukämie unter Verwendung von autologen Stammzellen als ebenso erfolgreich heraus, wie die Behandlung mit einem Geschwister-Transplantat.

Autologe Stammzellen aus Nabelschnurblut haben als Transplantatquelle viele Vorteile, darunter auch das nicht vorhandene Risiko einer Graft-versus- Host-Erkrankungen (ein maßgeblicher Grund für den Tod von Transplantierungspatienten), außerdem die unmittelbare Verfügbarkeit und das geringe Risiko einer Verseuchung der Zellen mit der betreffenden Krankheit.

Neue Behandlungsalternativen mit Nabelschnurblut konzentrieren sich auf die regenerative Medizin – dort verwenden Ärzte die Stammzellen zur Wiederherstellung geschädigter Gewebe und Organe im Körper. Aus Nabelschnur gewonnene Stammzellen zeigen ein bedeutendes Potential zur Behandlung von Gegebenheiten, die wir heute noch nicht heilen können – wie beispielsweise Jugenddiabetes und Hirnverletzungen. Für Anwendungsmöglichkeiten in der regenerativen Medizin ist das eigene Nabelschnurblut eines Kindes erforderlich.

+ Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Familie ohne Krankheitsvorbelastung mit Krebs oder einer anderen Erkrankung jemals das eingelagerte Nabelschnurblut benötigen wird, ist so gering, dass man es besser von vorne herein lassen sollte.
Familien erhalten die aus dem Nabelschnurblut ihres Kindes gewonnenen Stammzellen bei Salveo, um beruhigt sein zu können, da diese Stammzellen eventuell einem aus ihrer Familie das Leben retten könnten. Bei den meisten der Kunden von Salveo liegt keine Krankheitsvorgeschichte in der Familie vor. Sie erkennen aber den aktuellen und zukünftigen Wert der Stammzellen ihres Kindes aus der Nabelschnur als biologische Ressource für medizinische Behandlungen.
Familiäre Belastung: Eine familiäre Vorbelastung ist hinsichtlich eines möglichen Bedarfs nicht zuverlässig, da viele Arten an Leukämie (das häufigste Stammzellentransplantat) nicht vererbt werden und außerdem die Gründe für viele Krebsarten und Erkrankungen nach wie vor unbekannt sind. Tatsächlich sind viele, mit Nabelschnurblut behandelbare Erkrankungen nicht erblich und treten ohne Vorwarnung auf. Viele Forscher und Ärzte glauben, dass Krebs durch die Umwelt hervorgerufen wird und dass sich in einigen Fällen bestimmte Krebsarten beängstigend schnell ausbreiten. Neueste Berichte weisen aus, dass eines von 630 Kindern bis zum Alter von 15 Jahren an Krebs erkrankt sein wird.

+ Nabelschnurblut wird bislang gar nicht für medizinische Behandlungen verwendet.
In den vergangenen 20 Jahren haben sich aus Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen in der Behandlung von vielen Krankheiten in 15.000 Transplantationen als erfolgreiche Behandlungsalternative erwiesen. Tatsächlich wurden die aus der Nabelschnur gewonnenen Stammzellen zur Behandlung vieler lebensbedrohlicher Krankheiten verwendet, wie beispielsweise Leukämie oder andere Krebsarten. In der Transplantierungsmedizin macht der Patient normalerweise immer eine Chemotherapie und erhält dann eine Infusion mit Stammzellen, um ein gesundes Blut- und Immunsystem zu schaffen.

Aus Nabelschnur gewonnene Stammzellen zeigen ein bedeutendes Potential zur Behandlung von Gegebenheiten, die wir heute noch nicht heilen können – wie beispielsweise Jugenddiabetes und Hirnverletzungen. Dieses neue Gebiet, das sich regenerative Medizin nennt, forscht unter Verwendung der Stammzellen Ihres Kindes nach Möglichkeiten, Zellen wiederherzustellen oder zu ersetzen, die durch Krankheit oder Verletzung geschädigt wurden.

+ Die aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen könnten nach langer Lagerung nicht mehr für eine Behandlung wirksam sein.
Aus der Nabelschnurblut gewonnene Stammzellen können unbegrenzt in flüssigem oder gasförmigem Stickstoff gelagert werden. Die Richtlinien äußern dazu, dass “es aktuell keinerlei Nachweise dafür gibt, dass die bei -196° C ungestört gelagerten Zellen ihre in-vitro bestimmte Funktionsfähigkeit oder biologische Aktivität verlieren. Daher gibt es aktuell fein Verfallsdatum für das Nabelschnurblut, das dauerhaft in flüssigem Stickstoff aufbewahrt wird.” Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich der kryogenen Lagerung von Zellen weist ebenfalls aus, dass die Zellen unbegrenzt verwendbar bleiben.